van Zadelhoff GmbH
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Kreative Werkstätte für kühne Wünsche

Quelle: bwd Ausgabe 12/07

Natürlichkeit, die die Optik stört?

Kristalline Einlagerungen kommen bei Exotenhölzern immer wieder vor.
Zum Beispiel: Doussie gehört zu den Afzeliaarten, die aus Westafrika stammen. Eine Besonderheit von Doussie sind die gelegentlichen weißlichen und gelblichen Ablagerungen. Sie werden über die Wurzel vom Baum aufgenommen und bereits dort synthetisiert. Es handelt sich bei den Einlagerungen in den tiefliegenden Poren um ph-abhängige Flavanoide, die durch das Versiegeln verändert werden können und sichtbar werden. UV-Lichteinwirkung scheint das Bild zu intensivieren, zumal das Holz nachdunkelt. Technologisch ist das Holz keineswegs eingeschränkt. Grundsätzlich lässt sich so ein Erscheinungsbild in der Sortierung des rohen Holzes bei Hersteller - in Abhängigkeit vom Ausmaß - nur schwer erkennen und kommt in der Regel erst auf der Baustelle zum Vorschein. Ein Abschleifen bringt in der Regel keine Verbesserung, da die Einlagerungen auch in den inneren Schichten des Holzes auftreten können und dann unkontrolliert wieder zum Vorschein kommen. Eine Behandlung mit Wasserlack fördert bisweilen dieses Erscheinungsbild, das allenfalls als geringfügiger optischer Mangel zu bezeichnen ist. Sperrgründe bzw. Öl-/Wachssysteme verhalten sich günstiger, weil sie den Kontakt zwischen Versiegelung und kristallinen Einlagerungen in den tieferen Schichten weniger zulassen. Vollständig verhindern kann man die beschriebenen Erscheinungen aber niemals.

Es handelt sich hierbei um einen Auszug des Berichtes.


Kristalline Einlagerungen -

Quelle: bwd Ausgabe 12/07

Das Raumklima beachten

Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff, es kann Wasser aufnehmen und abgeben. Durch diese Eigenschaft gibt es einen Zusammenhang zwischen der Holzfeuchte des Parkettbodens und der Luftfeuchte der Umgebung, in der sich das Holz befindet. Ist keine Luftfeuchtigkeitsregulierung in den Räumen vorhanden (zum Beipiel Raumluftbefeuchter), ist während der Heizperiode in den Räumen in der Regel die Luftfeuchtigkeit zu niedrig. Die Luftfeuchteänderung zwischen Sommer- und Winterzeit hat zur Folge, dass auch versiegelte Parkettfußböden im Winter (Heizperiode) schwinden und damit Fugen im Holzfußboden entstehen. So liegt beispielsweise bei einer relativen Raumluftfeuchte von 21 Prozent die Holzfeuchte des Parkettbodens bei zirka vier Prozent. Also wird die geforderte Holzfeuchte von neun Prozent deutlich unterschritten. Dadurch wurde der Versiegelungslack auf den Parkettholzoberfläche extrem stark gedehnt, die Fugen wurden unter dieser hohen Zugbelastung weiß. Die ist ähnlich wie bei einem Gummi, der bei extrem starker Dehnungsbeanspuchung ebenfalls weißlich wird.
Lösung: Fugen bei Holzfußböden sind ein Beweis der Echtheit, da es sich bei Holz um einen natürlichen Werkstoff handelt. Je geringer die Luftfeuchtigekeit ist, desto stärker tritt Fugenbildung auf. Die Beachtung eines gesunden Raumklimas mit Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad Celsius und einer relativen Raumluftfeuchte von 50 bis 60 Prozent dient der Werterhaltung des Holzfußbodens, weil so das Holz nur geringfügig arbeitet, und dem Wohlbefinden des Menschen.
Ist dauerhaft keine Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 Prozent gewährleistet, wäre eine mögliche Alternative das Ölen des Parkettbodens. Es treten zwar dennoch beim Schwund des Holzes Fugen auf, doch ist bei geölten Oberflächen nicht mit einer weißlichen Fugenbildung zu rechnen, da es sich um eine nicht beziehungsweise gering filmbildende Oberflächenbehandlung handelt.

Es handelt sich hierbei um einen Auszug des Berichtes.


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